Die Bibel
oder
das kurze Glück der Waschbären
Die Bibel. Liest man darin, so merkt man schnell, das Buch ist ein Kompendium mit historischen Anleitungen für Mord & Totschlag, Plagen, Krankheit, Elend, Herrschaft, Reichtum und Mangel, Krieg und Sex. Ein Rezeptbuch, sozusagen. Von Männern geschrieben, denn Sex wird nie erwähnt, nur insofern ableitend, dass er stattgefunden haben muss, bevor der Frauen Kindersegen einsetzte. Ein Genealogiebuch also. Die Guten, die heute die Bibel lesen, verdrehen die Rezepte, die Bösen spielen sie nach.
Auch heute redet man kaum noch über Sex. In den 60iger-80iger Jahren war das noch anders. Damals fand die sexuelle Revolution statt und alles und jeder quakte über seine Stellungs-Erfahrungen und mit wem er es wie getrieben habe. Heute hängen in allen Fluren und Büros Überwachungskameras, die Life-Cam am PC guggt mit und das Smartphone registierte jede Zuckung jeder Lebensäusserung der Menschen, die so zur unbewussten Selbstkontrolle umerzogen werden und Kontaktaufnahmen im öffentlichen Raum vermeiden, während sie auf ihren Smartphone-Bildschirm starren. Der Ehepartner oder Gott könnte ja mithören was man in der U-Bahn zu seinem Sitznachbarn sagt.
Ein katholisches Terror- und Repressionsinstrument also ist unsere Kommunikationstechnologie, an der wir so hängen. Oder ein chinesisches, aber die Chinesen selbst haben ja noch Sex, reden nicht darüber, lassen Andere beim Sex in Ruhe und guggen nur bei uns mit zu.
Aus der Bibel wird schnell klar, Männer beschäftigen sich mit Sex oder Krieg. Frauen können Männer mit Sex vom Krieg machen ablenken, aber nur solange bis Sex bei ihnen in der Form sichtbar wird, dass man die Schwangerschaft erkennt. Die Guten haben daraus die Lehre gezogen, dass man Sex auch zum Spass haben kann, um sich wohlzufühlen und allerlei Techniken erfunden, mittels derer man vermeiden kann, beim Sex spielen schwanger zu werden. Dies führte zur Entstehung des ältesten Berufsstandes der Welt, der Prostituierten, die aus Erfahrung von der Sache etwas verstehen und auf Grund ihres ökonomischen Grundkonzeptes kein Interesse daran haben, beim Sex spielen schwanger zu werden.
Das ökonomische Konzept der Prostituierten ist nun der Grund für eine neue Form des Krieges, der diesmal aber zwischen Frauen-Fronten innergesellschaftlich abläuft und nicht wie in der Bibel so, dass Männer losziehen um anderenorts Frauen zu rauben oder anders gesagt „fremde Länder zu erobern“.
Warum ? Prostituierte verlangen Geld für Sex, denn sie müssen selbständig ihre Grundstruktur finanzieren und ihre Familien ernähren. Dafür garantieren sie Service jederzeit on Demand. Sie betreiben also selbständige Gesundheitspraxen, glücklicherweise ohne dem öffentlichen „Abrechnungs“-System der Krankenversicherungen angeschlossen zu sein.
Geld für Sex zu geben ist aber bei einem bedeutenden Teil unserer Gesellschaft verpönt und für strenggläubige religiöse Fundamentalisten eine Straftat. Warum ? Etablierte Männer haben ja vorher schon für Sex bezahlt. Sie bauen der Frau, die sie sexuell bedient, ein Haus, heizen es schön warm damit es auch immer gemütlich ist (bei den steigenden Energiekosten ein enormer Aufwand !), geben ihren Frauen Haushaltsgeld und zahlen grosszügige Spenden für die Erziehung der Sexfolgeprodukte, der Kinder. Einen grossen Sex-Vorleistungs-Aufwand stellen auch die PKW und Bezinkosten zur Fahrt zwischen Sexort und Sexgeldgewinnungsort dar. Nach einigen Jahren Familienleben muss man dann auch in den Urlaub fahren, um dort noch Sex haben zu können, da es zu Hause langsam schwierig wird, wegen der Kinder oder der Nachbarn. Etablierte legen also deutlich mehr Geld für Sex hin als Kunden von Prostituierten.
Schert ein Mann aus dem etablierten System aus und sucht ausserehelichen Sex, so wird er im allgemeinen Volksglauben als „Verbrecher“ bezeichnet, oder von verständnivollerer Seite verharmlosend erstmal als „Waschbär“ tituliert. Verbrecher und Waschbären werden aber, wenn sie ihre Beziehungsform kontinuierlich etablieren, von etablierten gesellschaftlichen Kampfstrukturen, dem „Immun-“ oder „Abwehrsystem“, attackiert und sanktioniert. Die Systeme der Etablierten und der Prostituierten stehen also in einem andauernden Konkurrenzkampf, einem Krieg.
Warum Krieg ? Kriegt die Prostituierte von einem Familienvater das Geld, das die Familienmutter ansonsten gekriegt hätte, um die Fernsehgebühren zur Ruhigstellung der Kinder zu bezahlen oder das ansonsten die Kinder kriegen würden, um sich das zwölfte neue iPhone zu kaufen, dann kriegt der „untreue“ Ehémann sozialen Ärger gemacht. Plötzlich steigt unerklärlich die Stromrechnung von EON, Gerichte schicken Rechnungen, Mann muss zum Arzt und ist ja glücklicherwese krankenversichert und bekommt zur Substitution ein Medikament, oder später dann eine Krebsdiagnose und eine super-teure medizinische Krebs-Behandlung. So bleibt „das Geld“, das sonst die Prostituierte zur familienexternen Gesunderhaltung der Leistungskraft des Mannes hätte kriegen können, im etablierten Kreislauf.
Macht der Waschbär trotzdem weiter, stirbt er. An einer „Krankheit“. Vorher bot ihm seine ERGO-Versicherung noch eine Beerdigungskosten-Versicherung an, damit die Nachkommen kein Geld für das Verbuddeln seiner Leiche ausgeben müssen. Er Go heisst volkstümlich aus dem halbenglischen übersetzt ja auch schon „er geht“.
Ein cooles System also, unser etabliertes System, weil es sukzessive parallel zur Etablierung Sex, also die natürlichste aller Gesunderhaltungsformen, substituiert und ausschaltet. Man bekommt eine feste Stelle, ein hohes Gehalt, ein Auto, ein warmes Büro mit Computer und muss nichts tun, ausser der Erziehung seiner Kinder treu zu bleiben.
Die meisten Waschbären sterben auf der Strasse, auf der Rückfahrt mit dem Familien-PKW, den sie strukturentfremdend zur Fahrt zu ihrer Prostituierten nutzten, um dann wieder nach Hause zurückzufahren. Das Verlassen der Etablierten Welt ist zwar möglich, doch die Rückkehr in die ursprüngliche Familienstruktur wird mit zunehmender, sexueller Spieldauer zum Lebensrisiko, denn dort setzen die unbewussten Gesetzmässigkeiten des Immun- und Abwehrsystemes ein.
Nach der sexuellen Befreiungsbewegung der 60-80iger Jahre, der Liberalisierung der Prostitutionsgesetzgebung und der Befreiung der Prostituierten aus Gefängnissen und Unterdrückungsstrukturen, hat sich um diesen Berufsstand eine eigene Gesellschaftsrealität etabliert, der den sexuell aktiven Frauen ein hohes gesellschaftlichen Ansehen, Selbständigkeit und Respektierung brachte und den Waschbären familienexterne, eigene Überlebensstrukturen geschaffen, die hier nicht näher beschrieben werden, da sich die innergesellschaftlichen Fronten dank des Sieges der flächendeckenden Landesüberwachung neu zu formieren beginnen. Im deutschen Untergrund tobt ein Religionskrieg um Sex und von Seiten der Etablierten gegen solche, die noch Sex haben und darauf bestehen, auch weiterhin mit Sex zu leben. Diesen Wandel verdanken wir den Chinesen mit ihrer Kommunikationshochtechologie, den allgegenwärtigten Überwachungskameras, dem Internet und den religiös-fundamentalistischen Zuwanderern, die in ihren Ländern Prostitutionsviertel bereits exterminiert haben.
Was passiert nun mit den Waschbären ? In besonderen Waschbär-Forschungsprogrammen studieren Biologen ihre Verhaltensweisen, ihre Sexgewohnheiten, ihr Kommunikations- und Ernährungsverhalten und ihre Überlebensstrategien. Von der nationalen Biologie wird diese Tierart als fremd und nicht heimisch und als Schädling eingestuft bzw. denunziert. Die Fallen-Industrie bietet zu ihrem Fang Lebendfallen an, in welche sie mit Nahrungsködern gelockt werden, dank der grün-liberalen Umweltpolitik. Daneben wird auch noch die Totschlagfalle angeboten, ein Kasten in dem das Tier beim Eindringen einen exekutierenden Genickschlag erhält, der es tötet. Mittels im Wald versteckt ausgelegter Abzug- und Tellereisen werden Waschbären, die in solche „Schlagfallen“ laufen, grausam quälerisch getötet.
Im Rahmen seiner psychologischen Kriegsführungskampagne vermeldet so der Deutsche Jagdverband, das in der Jagdsaison 2020/21 insgesamt 200.163 Waschbären getötet worden seinen, bei einem vermuteten Waschbär-Gesamtbestand in Deutschland von schätzungsweise 500.000 Tieren. Biologen vermuten dazu, in Kenntnis des progressiven, erfolgreichen Vermehrungsverhaltens dieser Tierart, dass man aber mindestens 300.000 Waschbären pro Jahr töten müsste, um diese Tierart langfristig in Deutschland wieder auszurotten.
Das CID Institut schützt Leben in allen seinen Erscheinungsformen und bedingungslos. Als Veröffentlichungsmedium eigener gesellschaftlicher Positionen ist es auch nicht journalistischen Regeln verpflichtet, die die Herstellung philosophischer Zusammenhänge zwischen dem Tiernamen Waschbär und dem gesellschaftlichen Symbolismus dieses Wortbegriffes verbieten würden. Auch der Begriff „Schädlingsbekämpfung“ wurde im Faschismus sowohl in der Biologie, als auch in den Agrarwissenschaften und der Sozialpolitik schon einmal gleichbedeutend für Tiere und Menschen verwendet. Eine solche beängstigende Parallele sehen wir auch heute wieder im Zusammenhang mit der merkwürdigen „Bejagungs“-Philosophie dieser mittelerweile bei uns heimischen Tierart in Deutschland. Ein triftiger Grund, unsere Jagdgesetzgebung zu ändern, Totschlagfallen zu verbieten oder unseren Sprachgebrauch zu ändern, wenn wir über Personen sprechen, die zu Prostituierten gehen.